post thumbnail

Wie du deinen Schreibtisch aufräumst und endlich produktiv arbeitest

Ein japanisches Sprichwort sagt:

Die Unordnung im Zimmer entspricht der Unordnung im Herzen

Quelle

Ich finde, die Japaner übertreiben da ein wenig. Nur weil es, sagen wir, unsymmetrisch auf manchem Schreibtisch zugeht, muss es ja in Herzensdingen nicht gleich schlecht laufen.

Unterschreiben könnte ich aber folgendes: Die Unordnung auf dem Schreibtisch entspricht der Unordnung im Kopf. Glaubt man der japanischen Aufräumexpertin Marie Kondo und ihrem Bestseller „Magic cleaning“, (https://www.mdr.de/wissen/ausmisten-marie-kondo-100.html) mag unser Gehirn die Überflutung mit visuellen Reizen überhaupt nicht. Was auch für einen überfüllten Schreibtisch gilt, der in Unordnung versinkt. Ist dein Arbeitsplatz dagegen aufgeräumt und strukturiert, kannst du dich besser auf deine Aufgaben konzentrieren. Nicht zu vergessen: Du findest Wichtiges schneller, wenn deine Arbeitsfläche übersichtlich ist.

Wie schaut es eigentlich auf deinem Schreibtisch aus? Gehörst du zu den Menschen, deren Arbeitsoberfläche fast schon klinisch rein sein muss, um vernünftig arbeiten zu können oder versinkst du eher im Chaos? Keine Sorge, wenn du dich eher zu den Letzteren zählst. Sehr viele Menschen gehören zu den Schreibtisch-Chaoten. Da türmen sich die Kaffeetassen der letzten drei Tage, Millionen von Post-its am Computer neigen bereits zur Klumpen-Bildung und vor lauter Büro-Kleinkram sieht man kaum die Tastatur. Einige wenige mögen in dieser Unordnung besonders kreativ sein, die meisten fühlen sich, wenn sie ehrlich zu sich selbst sind, einfach nur unwohl.

Wenn du dich gerade eben wiedererkannt hast, und an dem Zustand etwas ändern willst, solltest du weiterlesen. Mit ein paar einfachen Kniffen lernst du, wie auf deinem Schreibtisch von nun an und bis in alle Ewigkeit Ordnung einkehrt. Was im Gegenzug – und das ist das Schöne – auch deine Produktivität steigern kann.

So, und nun “Butter bei die Fische”: Damit auch du von all diesen wunderbaren positiven Wirkungen eines aufgeräumten Schreibtischs profitieren kannst, gibt’s im Folgenden vier einfache Regeln, mit denen du dem Schreibtisch-Chaos ab sofort die rote Karte zeigen kannst:

  1. Ist dein Schreibtisch zugemüllt, hilft nur eins: Du musst ihn einmal komplett leerräumen. An dieser Stelle hilft auch nicht, die Sachen nur von rechts nach links zu schieben. Nimm alle, wirklich alle Gegenstände vom Tisch. Das mag das Chaos ein wenig vom Tisch auf den Boden verlagern, das macht aber nichts.
  2. Schnapp dir im zweiten Schritt Lappen und Putzmittel und schrubb deinen Schreibtisch blitzblank. Nimm dir eine Sekunde Zeit und erfreu dich an der sauberen aufgeräumten Oberfläche. Mit diesem kleinen Trick bringst du dein Unterbewusstsein ins Spiel. Du suggerierst ihm, dass dieser aufgeräumte und übersichtliche Zustand etwas ganz Wertvolles ist, den es zu schützen gilt.
  3. Im nächsten Schritt musst du deinen Schreibtisch wieder neu organisieren. Hast du dein Unterbewusstsein gerade eben richtig eingestellt, funktioniert das gar nicht so leicht, wie gedacht. Ohne es zu wissen, hast du nämlich Gefallen an der leeren Tischplatte gefunden. Das heißt, du wirst jeden Gegenstand, der zurück auf den Tisch möchte und so die neu erworbene Ordnung stört, ganz besonders sorgfältig auswählen. Nur die Dinge, die du wirklich benötigst, dürfen ihren Platz zurück auf deinen Tisch finden, der Rest kann weg, ohne Ausnahme.
  4. Ein Tipp für die Zukunft: Unordnung entsteht dann, wenn du Gegenstände die du benutzt, nicht wieder auf ihren festen Platz zurückstellst. Soll dauerhaft Ordnung herrschen, braucht jeder Gegenstand auf deinem Schreibtisch einen bestimmten Platz, sein Zuhause. Es gibt wunderschöne Schreibtisch-Organizer  die dir genau dabei helfen und gleichzeitig ein Schmuckstück auf deinem Schreibtisch sind.

Bild: Photo by rawpixel on Unsplash


Nichts mehr verpassen!

Damit du keinen Beitrag mehr verpasst, folge uns doch bei Facebook oder Google+ oder abonniere unseren Newsletter.

Du musst angemeldet sein, um kommentieren zu können.

0 Kommentare