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Stella McCartney & PETA

Noch immer gelten Pelz und Echtleder als Statussymbole, als ob das qualvolle Töten von Tieren etwas ist, mit dem man sich rühmen könnte. Und wer Filme von Pelzfarmen, was ja schon ein seltsames Wort ist, denn Pelze wachsen nicht harmlos auf Ackern, gesehen hat oder zusehen musste wie Tiere bei Bewusstsein skalpiert werden, dem bleibt der Atem stehen. Dennoch sind diese Bilder und das Wissen um diese Quälereien nicht nachhaltig genug, dass jeder Mensch bereit wäre auf Pelz, Leder und Co. zu verzichten. (Bild-Screenshot: Youtube)

Viele Menschen fühlen sich sogar durch Organisationen wie PETA belästigt. Und zugegebenermaßen bombardieren die Aktivisten der Tierschutzorganisation Communitys wie bspw. Facebook mit Informationen, das man gar nicht weiß welchem Elend man zuerst den Gar ausmachen möchte. Das hat oft zur Folge, dass man, wenn man nicht sowieso zu den Wegguckern und Ignoranten gehört, spätestens nach der 5ten Aktion keine Kraft mehr hat das emotional zu verarbeiten und auch aussteigt, weil man denkt, man kann als Einzelner ja eh nichts tun.

Wie schön ist es also, wenn es Designer gibt, die ihre Kollektionen bereits tierfreundlich produzieren, ohne Pelz und Leder. Stella McCartney ist eine davon und zusätzlich macht sie sich auch bei Peta noch stark. „Als Designerin arbeite ich gern mit Material, das nicht blutet; deswegen nutze ich keine Tierhäute.“ (Stell McCartney)

httpv://youtu.be/FE-wsSFLfCI

Sie hilft bei der Aufklärung über Massentierhaltung und Tierquälerei. Und seien wir mal ehrlich, wenn jemand Leder, Wurst, Steak oder Pelz kauft, denkt er/sie doch nicht unmittelbar an das dafür gequälte und getötete Tier. Es wäre ja an sich schon ehrlicher würden die Dinge Skalp, zubereitete Tierkörperreste, Rinderarschfleisch oder Kaninchenskalp mit Haaren heißen. Davon abgesehen verbraucht der Ganze Herstellungsprozess vom Tierskalp über das Gerben bis hin zur Verarbeitungsbereitschaft enorme Mengen Energie und giftige Chemikalien, was dann auch uns betrifft in der Umwelt, in der wir leben.

Aber, wen interessiert das schon, wenn nicht nachdenken, wegschauen, emotionslos sein und nicht nachhaltig leben doch so viel einfach ist?


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Kommentare

  1. Goldfrau

    Das Ausblenden der Tötung von Tieren ist leider sehr verbreitet.
    Dabei sind modische Alternativen so vielfältig, dass es einfach ist, auf Leder und Pelz zu verzichten.

1 Kommentar