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Shopping-Top- oder Shopping-Flop-Erlebnis?

Über Geschmäcker lässt sich ja bekanntlich streiten und auch ein blindes Huhn findet mal ein Körnchen, aber warum bombardiere ich euch geneigte Leser heute gleich zu Beginn mit derartigen Sprichwörtern? Ganz einfach: Jeder kennt das, wenn man mal von Freunden oder Bekannten einen Link geschickt bekommt mit einer modischen Anmerkung wie: „neue hübsche Tops„. Erwartungsvoll und in vorfreudiger Shoppinglaune klickt man den Link und schon beim ersten Klick weiß man wieder, dass der Tipp von bspw. der Tante gekommen sein muss. (Bild-Screenshot: cecil.de)

Nun will man aber nicht gleich aufgeben, denn vielleicht hatte der Tipp ja sogar den Zusatz: „such dir einfach was Hübsches aus, was wir dir schenken können“ und welche Fashionista freut sich nicht über Gratisklamotten oder Online-Shopping-Sessions. Also klickt man sich von Seite zu Seite und kommt, auf der Suche nach den Schmuckstücken, kaum mehr raus aus dem Kopfschütteln, findet dann aber doch noch ein paar verheißungsvolle Teile wie etwa ein schlichtes Basic-Shirt mit Kordel an der unteren Naht, den Versuch von Colour Blocking im Retro-Style, der sich sicherlich durch gutes Kombinieren aufpeppen lässt oder längeres Top mit Stitching, das sich wunderbar eignet um die Figur ein wenig zu kaschieren.

Am Ende ist man zwar froh, dass man was gefunden hat und freut sich auch über die neuen Modestücke im Kleiderschrank, aber das erwartete Shoppingerlebnis bleibt aus. So haben solche Online-Shoppingausflüge oft einfach einen faden Beigeschmack. Schade, aber hey, es bleibt die Freude über Gratis-Klamotten und kleiner Tipp am Rande: Manchmal sind gerade die vermeintlich geschmacklosen Kleidungsstücke, die mit dem größten modischen Potential, wenn man weiß, wie man sie gekonnt in Szene setzt. Also: Nur Mut und nicht immer gleich den Kopf in den Sand stecken!

Shopping-Top- oder Shopping-Flop-Erlebnis?, 5.0 out of 5 based on 2 ratings

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