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Selbstgemachte Smoothies und Säfte liegen im Trend

Frische Säfte und vor allem auch Smoothies liegen derzeit richtig im Trend. Sie schmecken nicht nur äußerst lecker, sondern sind obendrein auch noch extrem gesund! Aktuell gibt es daher wohl keinen Lebensmittelhändler, der sich dem Hype widersetzt. Kleine Hersteller werben genauso wie die Schwergewichte der Branche um Kunden und selbst der vermeintlich billige Discounter an der nächsten Ecke führt Smoothies als Eigenmarke im Getränkesortiment. Und das ist auch kein großes Wunder, denn die Margen für diese Art Fruchtsäfte sind riesig und der Gewinn fast doppelt so hoch wie bei herkömmlichen Getränken dieser Art. Allerdings muss man nicht viel Geld ausgeben, um in den Genuss eines Smoothies zu kommen: selber machen ist angesagt!

Die tägliche Portion Obst muss trotzdem sein

Smoothies sind ein Trendgetränk und man findet sie mit einer Vielfalt an Zutaten. Und egal ob als Basis Bananen, Beeren oder sonstige Früchte dienen, sind sie eine gesunde Erfrischung. Doch ein wichtiger Hinweis muss an dieser Stelle sein: die Säfte sind zwar reich an Vitaminen, doch sie ersetzen keinesfalls die tägliche Portion Obst, die von Ärzten empfohlen wird. Smoothies sollte man aufgrund des vorhandenen Fruchtzuckers und der damit verbundenen Kalorien eher als Ergänzung ansehen und auf keinen Fall als Durstlöscher.

Doch nicht nur in Hinblick auf die Preise sollten wir uns überlegen, Smoothies lieber selber herzustellen, denn fertig zubereitete Säfte in Flaschen haben auch weitere Nachteile. Speichern unbehandelte Früchte ihre enthaltenen Vitamine für lange Zeit und somit bis zur Zubereitung des Getränks, so werden wegen den in aller Regel lichtdurchlässigen Flaschen schon während der Lagerung viele wertvolle Vitamine vernichtet. Besonders die Vitamine K, B2 und A gelten als ausgesprochen lichtempfindlich, so dass man beim Kauf von fertigen Smoothies eher zu abgedunkelten Flaschen greifen sollte. Doch neben der Tatsache, dass frisches Obst viel mehr sekundäre Pflanzenstoffe sowie Ballast- und Mineralstoffe enthält, sollte man auch bedenken, dass jede gekaufte Flasche vermeidbaren Müll darstellt.

Finger weg von extra Zucker

Wer dennoch im Supermarkt zum Smoothie greift, sollte sich unbedingt vor dem Kauf die Zutatenliste etwas genauer anschauen. Qualitativ hochwertige Säfte haben einen Anteil von püriertem Obst in Höhe von mind. 50 Prozent und werden dann lediglich mit natürlichen Säften oder einfach Wasser verlängert. Ein Tabu sollten Getränke mit zugesetztem Zucker sein und auch um andere unnötige Zusatzstoffe sollten wir alle einen großen Bogen machen.

Hat man sich seine Lieblingszutaten – hier gibt es selbstverständlich kein Grenzen, alles was schmeckt, ist erlaubt – besorgt, kann es auch schon ans Werk gehen. Zuerst sollte man Obst und Früchte gründlich waschen. Nach dem Schälen gilt es, große Kerne sowie Steine zu entfernen und die Menge in kleinere Stücke zu schneiden. Nun kommt alles in den Mixer. Ist der Smoothie dann zu dickflüssig, einfach etwas Wassser oder einen Fruchtsaft ohne Zuckerzusatz hinzugeben. Fertig ist die leckere Vitaminportion, die der aus dem Supermarkt in absolut nichts nachsteht!

Photo: Francesca Hotchin on Unsplash


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