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Wer schön sein will …

Immer mehr Mädchen legen sich freiwillig unters Messer. Dabei geht es gar nicht mal so um eine allgemeine Schönheit, sondern vielmehr darum, einem Trendthema nachzueifern. Heute schon mal Grübchen gespritzt?

Brust-OP immer noch begehrt

Die Brust-OP gehört wohl zu den beliebtesten Zauberstücken schlechthin. Und das ist auch kein Wunder, schließlich bedeutet ein schöner, wohlgeformter Busen Erotik und Gesundheit, seit Alters her. Dabei liegt Deutschland allerdings an vierter Stelle. Davor kommen USA, Brasilien und Mexico, Länder also, wo es lange heiße Sommer gibt und die Anzahl der Klamotten sich stark reduzieren kann.

Gleich nach Brustvergrößerung liegt die Fettabsagung mit und ohne OP weltweit hoch im Trend. Die ist sogar von der Krankenkasse bezahlbar, wenn man beweisen kann, dass man ernsthafte Krankheiten oder Wunden durch die eigene Masse davon trägt. Praktischerweise kann sie auch als Füllmittel bei einer Brustvergrößerung dienlich sein, denn die Brust-OP mit Eigenfett empfinden die meisten Frauen als natürlicher als mit Implantaten. In Deutschland selbst ist die Fettabsaugung übrigens erst an fünfter Stelle zu finden. Davor kommen Lidstraffung, Gesichtsstraffung und Faltenunterspritzung. Auch die Lippenkorrektur schafft es seit Jahren in die Top 10 der beliebtesten Schönheits-OPs.

Tittoo-Trend

Neben diesen bekannten Schönheitstrends kommen je nach Modelbeliebtheit auch andere Phänomene auf. Erst vor rund einem Jahr gab es in England einen Tittoo-Trend. Viele Mädchen fühlten sich nicht mehr hübsch genug mit ihren rosafarbenen bis blassen Brustspitzen. Dafür waren für diese zumeist jungen Frauen die brauen und dunkleren Nippel der eher dunkelhäutigen Models schöner. Ein Permanent-Make-Up über den Brustwarzen war die Lösung ihrer Probleme. Tatsächlich gehören diese Tittoos den klinischen Methoden an, denn normalerweise wurden mit Permanent-Make-UP künstliche Brustwarzen auf Frauenbrüste gezeichnet, die aufgrund von Krankheit oder Unfall keine mehr hatten.

Grübchen sind jetzt niedlich

Models, Schauspielerinnen und Sängerinnen prägen unsere Vorstellung von Schönheit. In den 40ern und 50ern war es die hübsche Marilyn Monroe, dann Naomi Campbell, die natürlich schöne Cindy Crawford (die sich übrigens nun doch zu Schönheits-OPs bekennt) und aktuell eben Model Miranda Kerr mit ihren Wangengrübchen. Dabei sind Wangengrübchen eigentlich Schönheitsmakel, oder anders ausgedrückt, innerhalb der Wangen fehlt ein Stück Muskulatur, sodass sich beim Lächeln die Wangen an dieser Stelle nach innen ziehen. So entsteht das Grübchen (Kleinform von Grube). Catherine von England und Miranda Kerr geben diese Grübchen ein unschuldiges Lächeln – und auch das lässt sich mit ein paar Fäden und einer kleinen Schönheits-OP nachempfinden, wie das Portal www.schoenheitsbewusst.de deutlich zeigt.


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Kommentare

  1. Leandra

    Ich persönlich finde es sehr traurig und bedenklich, wenn durch Schönheits-OPs irgendwelchen Trends hinterher geeifert wird. Es ist nunmal genetisch bedingt, ob wir große oder kleine Brüste haben, die Nase vielleicht nicht dem typischen Stupsnasen-„Ideal“ entspricht oder Grübchen unser Gesicht zieren. Doch letztendlich macht doch genau das uns aus und hebt uns von der Masse ab.

    Selbstverständlich ist es etwas anderes, wenn man sich krankheitsbedingt unters Messer legen muss.
    Doch nur um einem aktuellen Trend zu folgen, das Risiko einer Vollnarkose eingehen und einen Eingriff wagen, der nicht so leicht rückgängig zu machen ist, halte ich für wenig sinnvoll.

  2. Jeans vip

    Wer schön sein will braucht nicht nur viel Courage sich unters Messer zu legen sondern wahrscheinlich auch noch das nötige Kleingeld. Ausser Frau will sich in die Hände dubioser Ärzte in Osteuropa geben. Es ist kaum zu glauben, dass bereits junge Mädchen sich dieser Tortur freiwillig unterziehen.

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