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Runbell: Die Jogging-Klingel

Autos haben Hupen, Fahrräder haben Klingeln, Katzen haben Glöckchen, Kühe haben Glocken, es gibt Kirschturmglocken, Sirenen und Martinshörner, Schiffe haben Schallsignale, es gibt Nebelhörner, Tröten, Pfeifen und vieles mehr, aber oft bleibt trotzdem nur die Sprache übrig. „Vorsicht!“, „Zur Seite bitte!“ „Aus dem Weg!“ sind da noch die nettesten Dinge, die man zu hören bekommt, wenn man einem anderen Fußgänger oder Jogger im Weg ist. (Bild-Screenshot: Facebook)

Da kommen vielerorts auch schon mal Aggressionen zu Tage, weil Stress, Zeitdruck und Nervenmangel den Alltag bestimmen. Aber gerade beim Joggen sollte man eigentlich entspannen, deshalb bin ich auch skeptisch, was die Runbell betrifft. Schließlich könnte man ja einfach um vermeintliche Hindernisse drum herum joggen.

Sei es drum, das Ehepaar Kevin Nadolny und Tomoko Yano hat die Runbell erfunden und startet damit bei Kickstarter auch recht erfolgreich durch. Ob in Tokyo, wo sie ihren Ursprung hat, oder woanders auf der Welt, die Runbell wird wie ein Schmuckstück als so eine Art Doppelring über die Finger gestreift, so dass man die Klingel immer zur Hand hat. Es gibt ein Exemplar für Männer und eines für Frauen, einsetzbare Silikonringe gewährleisten einen angenehmen und passenden Sitz. Das 30 Gramm Leichtgewicht ist natürlich auch Nickelfrei und der helle Ton ist auch schwer zu überhören.

Dennoch bin ich mir nicht sicher, ob so eine Runbell nicht zusätzlich für Aggressionen, bei den angeklingelten Passanten und anderen Joggern sorgt, andererseits könnte man im Straßenverkehr oder bei rücksichtslosen Radfahrern besser und schneller auf sich aufmerksam machen. Und als Schmuckstück hat die Runbell auch Trendpotential. Also: Gleichstand bei den Pros und Contras!


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