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Das Porzellan Kleid

2010 fertigte der chinesische Künstler Li Xiaofeng bereits Porzellan-Mode für Lacoste an. Die Holiday 2010 Collector’s Serie bestand aus verschiedenen Polo-Shirts, die allesamt innerhalb der Porzellanfragmente das Lacoste-Logo zum Vorschein brachten und sich auch im Schnitt an den Lacoste-Stil hielten. Verwendet wurden damals übrigens blau-weiße Porzellanstücke aus der Kangxi Periode (1662-1772) der Qing Dynasty und Porzellan aus der Ming Dynasty (1368-1644). Der Künstler brauchte übrigens ganze 3 Monate zur Fertigung. Da kann man sich ausmalen, wie lange es dauert um ein Kleid aus Porzellan herzustellen. (Bild-Screenshot: Facebook)

So geschehen mit Porzellan Fragmenten der Ming und Ging Dynastie (2006-2008), die teilweise in der Virginia Miller Gallery und teilweise in der Red Gate Gallery ausgestellt sind. Li Xiaofeng, der in Beijing wohnt, verbindet mit seiner Kunst nicht nur Art und Fashion, sondern auch moderne und traditionelle Kunst.

Die Porzellanteile werden übrigens als Aufreihung u.a. durch silberne Fäden/Fasern auf einer Lederunterkonstruktion gehalten, damit haben die Kunststücke dann auch bei genauerer Betrachtung immer mehr mit Mode zu tun. Nur tragen wird man so ein Kleid wohl nicht können, denn ich nehme mal an, neben der Gefahr der Zerbrechlichkeit, hat so ein Kleid auch ein nicht ganz unerhebliches Gewicht.

Dennoch sind einige seiner Stücke verkauft und werden wohl als Kunstobjekt oder Modeliebhaberstück in den nächsten Jahren an Wert gewinnen und bis dahin vielleicht ja neben einer Ming Vase in einem Luxus-Schaufenster  ihren Platz finden.


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