Duftnoten Parfüm

Parfüm im Dreinoten-System

Bald schon ist Weihnacht. Kaufhäuser sind vollgestopft mit Last-Minute-Shoppern, die Onlineshops stellen sich auf mehr Anfragen ein. Alles wird noch Mandeln, Vanille und vielleicht auch ein wenig Exotischem riechen – und zum Schluss werden nicht nur Kinderaugen strahlen. Was hat das alles mit Parfüm zu tun? Nicht viel – oder doch? Zumindest wenn wir bedenken, dass edle Düfte – schon wegen ihrem Preis – nur zu besonderen Festtagen verschenkt werden.

Wobei neben Geburtstag, Jahrestag oder Valentinstag der Heilige Abend ein willkommener Anlass ist, seine Parfümanzahl aufzustocken. Außerdem stecken die genannten Weihnachtsduftnuancen in vielen kleinen Flacons auch außerhalb der Weihnachtszeit. Doch bei den vielen  Nuancen, die ein Parfüm so haben kann, ist euch da schon einmal aufgefallen, dass euer Parfum über den Tag hinweg sich vom Duft her verändert?

Ein Parfüm hat drei verschiedene – man könnte sagen – Duftstufennoten, die im Laufe des Tages mal mehr und mal weniger stark sich zu erkennen geben. Die Idee ist eher praktischer Natur. Der Duft – oder besser die Duftkombination Parfum und Eigengeruch – ändert sich und wird schwächer,  je länger die Zeit des Auftragens her ist. Um dieser Tatsache eine Besonderheit abzugewinnen,  wurde das System der drei Stufen Kopfnote, Herznote und Basisnote entwickelt.

Kopfnote

Früh am Morgen nach dem Baden oder Duschen ist und riecht die Haut noch frisch. Das soll auch die Kopfnote wiedergegeben. Nach dem Auftragen riechen die meisten Parfüms daher würzig oder nach Limone. Der Übergang von der Kopf- in die Herznote ist in der Regel 15 Minuten getan. Die würzige oder Zitrusnote ist nicht mehr dominierend. Dann ist zumeist Flower Power angesagt.

Herznote

Die Herznote – wie der Name schon sagt – ist das Herz des Parfüms. Sie bleibt die meiste Zeit auf der Haut. Über mehrere Stunden hin nimmt die Duftstärke nach und nach ab, bis die Herznote schließlich  in die Basisnote übergeht.

Basisnote

Die Basisnote hält am längsten, kommt aber erst nach und nach zum Tragen. Je nachdem, wie stark die Herznote ist, werdet ihr die Basisnote im Laufe des Tages erkennen. Sie bestimmt die Schwere oder Leichtigkeit des Parfums. Eine leichte Note ist zum Beispiel Vanille, eine schwere Nuance ist Erde oder Holz.

Wenn ihr das „Notensystem“ verstanden habt , könnt ihr euch online euer eigenes Parfüm kredenzen. Bei Jamidar zum Beispiel ist es sogar möglich, diese drei Noten in einem – nennen wir es: Parfüm-Konfigurator – gezielt  auszuwählen. Der Duft 2013 ist übrigens „Red Sin“ von Christina Aguilera: blumig-orintalisch mit einem Hauch Zimt.

Bild: © Gerhard Seybert – Fotolia.com

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