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Mode und Nachhaltigkeit

Fashionlabels setzen sich ein

Hast du dir bei deinem letzten Einkaufsbummel überlegt, wo die Kleidung eigentlich herkommt bzw. wie sie produziert wurde? Die wenigsten wissen wirklich darüber Bescheid, welche Auswirkungen die Kleidungsproduktion auf die Umwelt hat. In der Herstellung wird sehr viel Wasser verbraucht, denn sowohl für den Anbau der Rohstoffe als auch zur Einfärbung werden viele Liter des Rohstoffs benötigt. Auch zum CO2-Ausstoß trägt die Branche einen großen Teil bei. Doch dies muss nicht so bleiben, denn immer mehr Marken setzen sich für die Nachhaltigkeit ein und produzieren Kleidung, die keine wertvollen Rohstoffe verschwendet. Doch nicht nur in der Modebranche erkennen immer mehr Unternehmen die Wichtigkeit der Nachhaltigkeit, denn auch in anderen Bereichen des Alltags kommt dem verantwortungsvollen Handeln zunehmend Bedeutung zu.

Was tun die großen Marken für die Umwelt?

Nachhaltigkeit ist für Verbraucher heutzutage wichtiger denn je, sodass immer mehr Menschen darauf achten, wie sie handeln und bei wem sie kaufen, um der Umwelt möglichst nicht zu schaden. Auch die großen Modemarken erkennen dies und gehen neue Wege. Ein bekanntes Beispiel ist der Sportschuhhersteller Nike: Der neue Schuh Nike Air ist eine der nachhaltigsten Innovationen der Branche. Nike schreibt Recycling groß und setzt für den Air-Schuh mindestens 50 % an recycelten Materialien ein. Außerdem verwerten sie Abfallprodukte in der Produktion, um Müll zu reduzieren. Ein weiteres Modebeispiel ist das Jeans-Label Levi’s. Tatsächlich verbrauchen Jeans die größte Menge an Wasser in der Produktion, doch nicht bei Levi’s: Für die Kollektion Water<Less wird rund 96 % weniger Wasser im Prozess benötigt. Auch H&M setzt auf Nachhaltigkeit: Mit ihren eigenen Kollektionen H&M Conscious und Arket kommen Biobaumwolle und recycelte Materialien zum Einsatz.

Modeunternehmen, die Nachhaltigkeit leben

Während immer mehr große Labels die Bedeutung der Nachhaltigkeit erkennen und zunehmend im Sinne der Umwelt handeln, haben sich bereits zahlreiche Marken etabliert, die sich Nachhaltigkeit auf die Fahnen geschrieben haben. Sie setzen ausschließlich umweltfreundliche Materialien ein und legen auch auf soziale Aspekte in der Produktion wert. Eine Eco-Fashionmarke ist Reformation, die 2009 in Kalifornien gegründet wurde. Elegante Kleider und Tops beweisen, dass Style und Nachhaltigkeit perfekt zusammenpassen. Auch das Modelabel Armedangels setzt sich für die Umwelt ein: Sie nutzen Biobaumwolle und Bioleinen sowie recycelte Materialien, sogar Plastikmüll wird hier in Mode verwandelt. Außerdem stehen faire Arbeitsbedingungen und ausschließlich vegane Produkte bei Armedangels auf dem Programm.

Nachhaltigkeit und Verantwortungsbewusstsein in anderen Bereichen des Alltags

In unserem Alltag lassen sich sämtliche Bereiche nachhaltiger und verantwortungsvoller gestalten. Nicht nur die Modebranche setzt sich für die Nachhaltigkeit ein, auch im Beautybereich gibt es inzwischen immer mehr nachhaltige und faire Produkte. Dr. Hauschka ist hier ein Paradebeispiel. Der Hersteller zertifizierter Naturkosmetik setzt voll und ganz auf Nachhaltigkeit und nutzt 100 % Ökostrom, verzichtet auf Tierversuche und verwendet Ressourcen aus kontrolliert biologischem Anbau. Auch im Unterhaltungsbereich wird Verantwortung großgeschrieben. Ein Beispiel ist der Spielanbieter Mr Green, der im Netz eine Spielothek mit Online-Spielautomaten betreibt. Für das „Green Gaming“-Programm, welches den Spielerschutz sicherstellt, wurden sie bereits ausgezeichnet. Awards wie IGA 2018 Socially Responsible Online of the Year zeigen die soziale Verantwortung des Gaming-Anbieters. Auch der Technikgigant Apple setzt sich für die Umwelt ein. Das iPhone 11 ist das erste Smartphone, das zu 100 % aus recycelten Materialien hergestellt wird. Bis 2030 sollen zudem ausschließlich erneuerbare Energien im Produktionsprozess eingesetzt werden.

Nachhaltigkeit wird immer wichtiger und gewinnt besonders auch in der Modebranche zunehmend an Bedeutung. Wer nachhaltig shoppt, hat schöne Kleidung und weiß, der Umwelt etwas Gutes zu tun. So macht Einkaufen gleich noch mehr Freude.

Bild: Lauren Fleischmann von Unsplash


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