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Krawatten

Was trägt man(n) heute?

Die Krawatte ist das klassische Kleidungsaccessoire der Männer. Und nicht erst seit Barney Stinson’s Anzug-Rehabilitation aus der erfolgreichen Comedy-Serie „How I met your mother“ herrscht die Meinung nicht mehr vor, dass Krawatten nicht nur Spießern oder Schreibtischhengsten vorbehalten sind. 

Prinzip „Tradition und Vielfalt“

„Never change a runnig system“ – dieses Motto, das eigentlich aus der IT-Branche stammt, passt wie angegossen auch auf die Krawatte. Obwohl es natürlich Unterschiede in der Ausführung und bei den Materialien gibt: Die Krawatte als solches kann ohne Bedenken als „zeitlos“ klassifiziert werden. Während sich die Form der Krawatte nicht grundlegend verändert, sind Designer natürlich eifrig dabei, immer neue Muster und Farbkombinationen auszuprobieren und schlussendlich auch zum Verkauf anzubieten. Große Namen aus der Branche sind unter anderem Charvet (Frankreich), Luigi Borrelli (Italien) und Drake’s London (England).

Vielfach sind Krawatten auch als Merchandise-Artikel erhältlich. Dabei spielt es kaum eine Rolle, ob es sich um eine Fernsehserie, die persönliche Lieblingsband oder Comic-Helden geht: Sowohl Snoopy-Krawatten als auch Motive aus Entenhausen, Krawatten mit dem Logo der Hardrock-Band AC/DC oder auch mit Bildern aus den Science-Fiction-Filmem „Star Wars“ – es gibt kaum etwas, dass es nicht gibt.

Klassische Krawatten zu klassischen Anlässen

Zu bestimmten Anlässen ist es Tradition, auch gewisse Krawatten zu tragen. Zu Beerdigungen wird bevorzugt, wie könnte es anders sein, eine klassische Krawatte getragen. Der Bräutigam trägt bei seiner Hochzeit bevorzugt das Gegenteil – nämlich eine weiße Krawatte (wobei hier auch manchmal cremefarbene Modelle bevorzugt werden). Klassisch gestreifte Krawatten hingegen sind nicht unbedingt einem Anlass vorbehalten, werden aber nach wie vor gern getragen, da sie zugleich ein gepflegtes und seriöses Erscheinungsbild des Trägers unterstützen.

Krawatte binden – Eine Wissenschaft für sich

Die Krawatte zu besitzen, ist das Eine – sie aber richtig binden zu können ist eine andere Sache. Im Allgemeinen wird zwischen sechs verschiedenen Knoten unterschieden. Welcher Knoten gewählt wird, hängt zum Einen von der Fingerfertigkeit und dem Zeitkontingent des Krawattenträgers ab (denn gerade Anfänger brauchen manchmal schon ein paar Versuche, bis der Knoten richtig gelingt), zum Anderen von der Art des Hemdes, das er zur Krawatte tragen möchte. Für breitere Kragen eignet sich zum Beispiel der so genannte Windsor-Konten, während für enge Kragen der kleine Knoten völlig ausreichend ist. Näheres zur hohen Kunst des Krawatte-Bindens findet ihr auf krawatte-binden.com


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