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Klick-Charity per boost

Charity ist wohl eines der Schlagwörter unserer Zeit und bei Aktionen wie dem Spendenmarathon im TV sitzt das Geld auch gern mal locker. Vielleicht auch, weil man dort mit eindrucksvollen Bildern gezeigt bekommt, wohin das Geld am Ende gehen könnte oder weil man durch derartige Bilder sein Mitleid und schlechtes Gewissen angekurbelt bekommt. Bei anderen Aktionen tut sich die Gesellschaft dann wieder eher schwer mit dem Spenden. (Bild-Screenshot: Facebook)

Und das ist so, weil einem nicht zu Letzt auch suspekt ist, einfach auf ein Konto oder gar über eine Internetseite zu spenden und all seine Kontodaten preiszugeben. Bei boost ist alles anders. Die Internetplattform, die von den Berlinern Frank Eckert (25) und Benjamin Vahle (27) gegründet wurde, setzt auf das Klicksystem. D.h. allein per Klick und ohne Überweisungen und Co. wird hier für gemeinnützige Organisationen gespendet.

Ganz so einfach, dass man nun einfach mit der Maus mal eben einmal Klick machen muss, ist es dann aber auch wieder nicht. Als Spenden-Williger macht man einfach bei seinem nächsten Online-Shopping auf Plattformen wie bspw. Amazon, Zalando, DaWanda, Otto, Tschibo, hessnatur, bonprix, brands4friends, amorebio und vielen anderen einen kleinen Umweg über boost, klickt dort den Shop seiner Wahl an, wird weitergeleitet, kauft wie gewohnt ein und boost erhält automatisch für die Vermittlung eine Provision von bis zu 20%.

Als Nutzer entscheidet man auch darüber, wohin die Spende geht und kann den Spendenbetrag sogar verdoppeln, indem man auf Facebook seinen Freunden davon erzählt. Auf diese Weise wurden seit Februar bereits über 5000 Euro Spendengelder zusammengetragen und bereits 350 Shops machen bei diesem Projekt mit. Natürlich sollte man auch im Hinterkopf behalten, dass auch die 8 Mitarbeiter und die 2 Gründer von boost mit einem Monatsgehalt nach Hause gehen, aber dennoch ist und bleibt boost eine simple und tolle Idee inmitten des Spenden-Dschungels.


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