Fashion Schocker im Februar: Wurst & Zähne an wolliger Nacktheit

Auch für diesen Monat gibt es vielfältige Möglichkeiten modisch so richtig daneben zu liegen. Denn nur weil Fashion so ein bedeutendes Wort unserer Zeit ist, heißt das noch lange nicht, dass überall wo modisch draufsteht auch modisch drin ist. Und wer jetzt glaubt ich rede hier nur vom Revival der Schulterpolster, der irrt sich gewaltig. Zugegeben, dieser Look ist eine absolute Strafe für die Augen, aber dennoch soll es hier jetzt um die Wurst gehen.

Der sogenannte Wurst-Schmuck der Nachwuchsdesignerin Stephanie Hensle, unter dem Thema „Geschnitten oder am Stück“, ging bereits vielfach durch die Presse und ist nichts für Ästheten und Vegetarier. Nur mit viel Humor kann man sich Blutwurstanhänger um den Hals hängen oder Jagdwurst an den Ohren baumeln lassen. Ironischerweise ist die Wurst-Kollektion in Pforzheim entstanden, denn hier wurde sie als Semesterarbeit des Hochschulstudiums der 29jährigen entwickelt.

Und wer jetzt glaubt diese Designerin sei geschmacklich etwas verwirrt, sollte wissen, dass auch anderenorts die Symbiose aus Wurst und Schmuck Anklang fand. Bei Dawanda hängen die Würste an Ohrsteckern, Wurstologie zeigt witzige Würste auf Ketten aufgefädelt und selbst Designer Thomas Sabo ist auf den Hot Dog gekommen. Und, macht es das schöner? Stellt man sich nun diesen Schmuck als Krönung auf dem Woll-Nackt-Bodysuit im Brüno-Stil vor, grenzt das schon fast an Körpermisshandlung ;) .

Eine gleichwertig schreckliche Kombination wären zum Beispiel auch die Fransen-Leggings mit Zahnschmuck. Aber eins nach dem anderen… Leggings sind ohnehin ein fragwürdiges Moderevival, vor allem, wenn Träger und Getragenes einfach nicht harmonieren, aber die WMCA-Cowboy-Gedächtnisleggings bei farfetch setzt der Geschmacklosigkeit wohl die Krönung auf.

Und nun zu den Zähnen, die man sich an der ein oder anderen Modesünde schon mal ausbeißen kann. Hat man sie erst mal unsanft verloren, absichtlich oder unabsichtlich, besteht bei Van der Glas die Möglichkeit das gute Stück als Steinersatz in Schmuck wie Ringe oder Ketten zu fassen. Und nicht nur das, auch die Haare, die man gelassen hat, können zu Bändern etc. weiterverarbeitet werden.

Na dann ist die Welt ja in Ordnung ;) .


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