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25. März 2009

Wimpern im Zeitalter der Schönheitschirurgie

Wem Mascara, Wimpernzangen, künstliche und Echthaar-Wimpern noch nicht ausreichen oder wen sie gar nerven, dem verspricht nun ein amerikanisches Wundermittel Abhilfe. „Latisse” ist eine Erfindung des Botox-Vaterkonzerns Allergan. Genau wie Botox könnte Latisse zu einer bahnbrechenden Erfindung in dem weiten Feld der Schönheitschirurgie werden, oder aber zu ähnlichen Fehlschlägen wie Schlauchbootlippen und Totenmasken führen.

Angeblich sollen nach regelmäßiger Anwendung in nur 16 Wochen die Wimpern bis zu 100% länger, voller und dunkler werden. Bei Kosten von ca. 120 $ für eine Monatspackung liegt der Nachteil jedoch ganz klar auf der Hand, denn ohne Daueranwendung soll der Effekt eben so schnell wieder verschwinden, wie er sich hergestellt hat.

Latisse wird es vorerst nur in den USA geben, aber in Hollywood findet das Luxusmittelchen sicher reißenden Absatz. Nun ist abzuwarten ob die nächste Nachricht, die über den großen Teich schwappt, von Augenglatzen und Lidverätzungen berichten wird oder von einer neuen Wunderwaffe der Rote-Teppich-Society. Ich tippe fast auf den gleichen Effekt wie bei all den Wundersälbchen für größere Brüste – den Nulleffekt. Aber ich lasse mich gern eines Besseren belehren.

Wer es versuchen will: Latisse

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