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18. Mai 2011

Vidal Sassoon dankbar für Erfolg

Vidal Sassoon ist dankbar. Während am kommenden Freitag, 20. Mai, in den britischen Kinos ‘Vidal Sassoon – The Movie’ anläuft und einen Einblick in das Leben des legendären Coiffeurs gibt, verrät dieser im Gespräch mit dem ‘Telegraph’, was sein Erfolg für ihn bedeutet.

“Es gab eine Zeit, in der ich in den Spiegel geschaut habe und mich fragte: ‘Passiert mir das alles? Das kann nicht sein, es ist zu gut, um wahr zu sein.’ Ich bin dafür sehr dankbar.” Weiter erklärt der 83-Jährige: “Wenn ich an etwas glaube, dann mache ich es auch. Es gibt immer jemanden, der neue Ideen und einen Sinn für Kreativität hat. Wenn man etwas macht, muss man es richtig machen.”

Im vergangenen Jahr feierte die Dokumentation über den Friseur und Unternehmer, der dafür bekannt ist, dass er in den 60er Jahren Pionierarbeit auf dem Gebiet des Haarschnitts leistete, bei dem Tribeca Film Festival Premiere. Dabei lebt der Film von Gesprächen mit Sassoon, Interviews langjähriger Weggefährten und zeigt den Aufstieg des späteren Genies an der Schere, das anfangs einen dreijährigen Kurs im Sprachtraining absolvieren musste, um seinen ersten Job zu bekommen. “Es macht mich stolz, ein Teil Londons und dieser Szene zu sein”, sagt das Genie über seine Arbeit als Hairdresser.

Erst kürzlich hatte Sassoon übrigens verraten, dass er eigentlich Fußballer habe werden wollen, dafür jedoch nicht gut genug gespielt habe. Seine Mutter war es schließlich, die ihn dazu bewegte, zur Schere zu greifen. “Ich sagte, dass ich Fußballer werden wolle, doch sie meinte, dass ich nicht gut genug sei und es deshalb vergessen sollte. Sie sagte mir, dass sie das Gefühl habe, dass das Schneiden von Haaren genau mein Job sei”, erinnerte er sich.

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