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22. Januar 2009

Sport und Musik

Ich persönlich hielt es bisher ja für Geschmackssache, ob man beim Joggen Musik hört oder eben nicht. Costas Karageorghis weiß es besser. Der Sportwissenschaftler der Londoner Brunel-Universität hat herausgefunden, dass sich durch das Hören der richtigen Songs die Leistung beim Sport um bis zu 15 % erhöht. Außerdem verringert sich das Gefühl der Erschöpfung und mehr Spaß macht es obendrein. Der entscheidende Faktor bei der Auswahl der richtigen Musik ist laut Karageorghis der Rhythmus. Nur ein Songtempo von 120 bis 140 Schlägen pro Minute macht einen zum VW-Käfer oder Duracell-Häschen: Man läuft und läuft und läuft…

Da ich meinen MP3-Player in meiner tunesischen Urlaubsresidenz vergessen habe, bringt mir das leider herzlich wenig. Außerdem bin ich schon längst einen Schritt weiter und einigermaßen regelmäßiger Fernsehjogger. Der Vorteil: Ich bin durch das mehr oder weniger spannende Hauptabendprogramm so abgelenkt, dass ich nicht mehr über Sinn und Unsinn von Bewegung philosophiere.

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