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17. November 2009

Sonia Rykiel designt für H&M

Was haben namhafte Designer und Labels wie Karl Lagerfeld, Roberto Cavalli, Stella McCartney, Matthew Williamson, Comme des Garçons oder aktuell Jimmy Choo den Liebhabern des schwedischen Modeimperiums H&M in der Vergangenheit nicht den Kopf verdreht? Mit erschwinglichen Designerstücken kitzelte H&M Kaufrausch und Schnäppchenjagd auf höchstem Niveau aus jedem einzelnem Fashionjunkie. Die gute Nachricht ist also: Es wird weitergehen und mit Sonia Rykiel steht schon die nächste Dosis in den Startlöchern. Die schlechte Nachricht ist: Wer zu erst kommt, mahlt zu erst.

Das französische Modehaus der Strick-Queen Madame Sonia Rykiel gibt sich also bei H&M nach Jimmy Choo die Ehre. Nach der Gründung in den 60ern, einer steigenden Erfolgskurve ihrer Kollektionen und vielen Auszeichnungen, teilt sich die rothaarige Modeschöpferin nun das Zepter ihres Unternehmens mit ihrer Tochter Nathalie. Letztere hat auch den Deal mit H&M eingefädelt.

Aber was wäre diese geballte Frauenpower ohne wesentliche Neuerungen? Zum einen wird es den typischen Sonia Rykiel Stil zwischen modern, feminin, verspielt chic, bequem und funktional in zwei Etappen bei H&M zu erstehen geben und zum anderen erweitert sich der Verkauf auch auf die Sonia Rykiel Stores.

Ab dem 5.Dezember kommen wir also erst einmal in den Genuss von feinster Lingerie und schönen Accessoires. Nathalie Rykiel: “Die Lingerie-Kollektion ‘Sonia Rykiel pour H&M‘ ist der ideale Weg, die Essenz von Rykiel einer großen Zahl von Frauen auf der ganzen Welt nahezubringen, und eine schöne Weise, das Jahr zu beschließen.“. Diese Dessous gibt es weltweit flächendeckend in etwa 1500 H&M Filialen sowie größeren Sonia Rykile Boutiquen zu kaufen. Bereits am 20.Februar kommt dann in etwa 250 Filialen die zweite Kollektion in Sonia Rykiel Manier auf die Verkaufstangen. Hierbei handelt es sich dann um eine typische Strickkolekktion aus dem Hause Sonia Rykiel. Dass dabei auf modische Markenzeichen wie Spitze, Nähte, Strass und Farbe nicht verzichtet wird, versteht sich wohl von selbst.

Es darf also schon das nötige Kleingeld für die Verkaufsevents, rund um erschwingliche exklusive Designerware, beiseite gelegt werden.

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