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Sockgrabber

Sinn und Sinnlosigkeit von Dingen liegen oft dicht beieinander. Das betrifft vor allem Erfindungen, die Eltern, Babys und Kindern das Leben vermeintlich leichter machen sollen. Da gibt es Kinderleinen, mit denen einem das Kind nicht mehr entwischen soll und so geschützter sein soll. Da gibt es den Babymob, einen Strampler mit Wischflusen, so dass das krabbelnde Baby/Kind als lebender Staubwischer durch die Wohnung düst. Und jetzt gibt es Sockgrabber. (Bild: openpr/Ines Weber)

Ja, es ist nervig, wenn sich die Babys und Kleinkinder zum tausendsten Mal die Socken ausziehen oder wegstrampeln und nein, man möchte deshalb nicht zu Socken mit engen Bündchen greifen, die die Beine abschnüren und fiese Druckstellen hinterlassen. Aber brauchen wir deshalb wirklich Sockenhalter wie die Sockgrabber?

Wildes Strampeln, Bewegen, an den Füßen spielen, sich mit dem An- und Ausziehen von Socken zu beschäftigen – das sind alles Dinge, die zum Heranwachsen dazugehören. Da sollte man als Eltern doch vielleicht lieber seine Nerven beisammen halten, durchatmen und durchhalten, als dem Kind diese Forschungsarbeit zu verwehren, oder?!

Aber worum geht es eigentlich? Ines Weber, ihres Zeichens Mama und Erfinderin der Sockgrabber, wollte die ewige Babysockensuche beenden. Das entwickelte Polypropylen- Velourband wird mittels Klettverschluss von Innen an der Babysocke befestigt und dann gemeinsam mit dieser angezogen.

Folglich trägt das Baby wieder etwas Enges um das Fußgelenk und hat keine Chance mehr auf spielerisches Weltentdecken an den eigenen Füßen und mit der eigenen Kleidung und auf das Erfolgserlebnis, die Socke ausgezogen zu haben.

Ich brauch es also nicht noch groß erwähnen, dass ich kein Fan von solchen Erfindungen wie dem Sockgrabber bin, die zwar vielleicht den Eltern, aber sicher nicht dem Kind helfen.

 

 



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