post thumbnail

Snapback Cap

Die Renaissance eines Klassikers

Snapback-Caps sind seit ein paar Jahren immer häufiger auf den Straßen oder vielmehr auf den Köpfen der Leute zu sehen. Sie sind als perfektes Accessoire für einen lässigen Style unverzichtbar. Wo kommt das Cap her und wie kann man es am besten kombinieren? Wir wollen einmal ein genaueren Blick auf den Klassiker aus amerikanischen Gefilden werfen.

Eigenschaften

Vergleicht man ein Snapback Cap mit einer normalen Baseballkappe fällt sofort ein entscheidender Unterschied auf. Die Snapbacks haben an der Rückseite eine praktische Druckknopflasche mit deren Hilfe sie an jeden Kopf angepasst werden können.
So ziemlich alle Snapbacks haben eines gemein: an oberster Stelle befindet sich ein kleiner Knopf, der die einzelnen Stoffteile der Mütze zusammenhält.

Geschichte

Auch wenn man es den coolen Mützen nicht ansieht, zählen sie mit ihren fast 70 Jahren, die sie auf dem Buckel haben, zu den Senioren unter den Kopfbedeckungen. Sie stammen aus dem Land der unbegrenzten Möglichkeiten und wurden ursprünglich lediglich beim Sport getragen.
Die Baseball-Kappen, die in der amerikanischen MLB getragen wurden, hatten den entscheidenden Nachteil auf jeden Kopf zugeschnitten werden zu müssen. Die Erfindung des Snapbacks, mit seinem überaus praktischen Druckverschluss an der Rückseite, machte dieses Problem passé. Dadurch eignete sich jedes Cap für jeden Kopf. Mit der Zeit wurden die Kappen dann zu beliebten Fanartikeln, die aufgrund der Fülle der Baseball-Teams in den verschiedensten Farben und Mustern erhältlich waren und noch heute sind. Obwohl die Kappen bei anderen Sportarten keinen praktischen Nutzen hatten, griff der Trend über und auch Basketball- oder Football-Mannschaften fertigten ihre eigenen Kappen.
Nicht nur der Baseball-Sport unterstützte die schnelle Verbreitung der Kappen, sondern auch die Hip-Hop-Kultur sorgte dafür, dass sich viele Anhänger durch Tragen der Schirmmützen zu einer Musikrichtung bekannten. Spätestens in den 90ern sorgten viele berühmte MCs wie Jay Z, Dr. Dre oder Tupac durch das dauerhafte Tragen verschiedenster Caps dafür, dass viele den Style ihrer Idole aus den Musikvideos kopierten.

Es ermöglicht lässige Outfits

Die Kombinationsmöglichkeiten sind nahezu endlos. Hierbei solltest du aber immer auf die Farbe des Caps achten.

Unbunte Caps

Solltest du dir beispielsweise ein schwarzes, weißes oder graues Cap aufsetzen wollen, kannst du dich bei den Farben deines restlichen Outfits austoben. Nimm beispielsweise eine klassische blaue Jeans, vielleicht eine braune Bomberjacke und schwarze Sneaker dazu und du hast einen lässigen Style für Schule oder Uni beisammen. Solltest du dich für ein schwarzes Cap entscheiden, wäre ein weißes T-Shirt unter der Jacke die perfekte Wahl. So schaffst du einen Kontrast, der dich zum Hingucker macht.

Farbige Caps

Die bunten Caps stellen dich vor die Herausforderung die Farben gut zu kombinieren. In unserem Beispieloutfit haben wir uns für eine Bordeaux-rote Kappe entschieden. Achte am besten darauf, dass du mindestens einen anderen Bestandteil deines Outfits auf die Schirmmütze abstimmst. Nimm beispielsweise Sneaker in der identischen Farbe und kombiniere alles mit einer hellblauen, ausgewaschenen Jeans, einer schwarzen Lederjacke und einem weißen T-Shirt.

Und, hast du jetzt Lust bekommen, deinen Kopf um ein stylisches Snapback zu bereichern?



Dir hat der Artikel gefallen? Dann bewerte und teile ihn an deine Freunde!


Nichts mehr verpassen!

Damit du keinen Beitrag mehr verpasst, folge uns doch bei Facebook oder Google+ oder abonniere unseren Newsletter.





0 Kommentare