Skurrile Trends und solche, die es werden wollen
Tätowierungen sind spätestens seit den berühmt berüchtigten Arschgeweihen so angesagt wie noch nie. Während früher fast ausschließlich Aussteiger und Verbrecher mit einer solchen Hautverzierung „gekennzeichnet“ waren, ist das Tattoo in allen Farben und Formen mittlerweile absolut gesellschaftsfähig und lebenslänglicher Ausdruck der Persönlichkeit geworden. Das permanente Modeaccessoire ist aber auf Grund seiner Dauerhaftigkeit wohl eher was für Rebellen und mutige Selbstdarsteller. Für alle, die trotzdem gern einmal mit tätowierten Armen schocken möchten oder gern die morgendliche Wahl zwischen nackt und verziert hätten, gibt es die sogenannten Tattoo-Ärmel. Über die Schönheit dieser Skurrilität lässt sich definitiv streiten, aber ein Hingucker sind sie garantiert.
Wer es in Sachen Körperschmuck jenseits der Tattoo-Ärmel und Abziehbilder nach Alternativen mit Durchhaltevermögen sucht, der sollte es mal mit den aufsprühbaren Tattoos versuchen. Angeblich hält ein aufgesprühtes Motiv mit Hilfe von Spray und Schablone bis zu 3 Tagen. Ich persönlich finde die Idee sehr praktisch um auszuprobieren, an welche Körperstelle man letztlich ein echtes Tattoo haben möchte. Quasi ein Probelauf J
Für die Extremsonnenanbeter, die noch den letzten Kick aus den Spätsommer-Sonnenstrahlen rausholen möchten oder aus ihrem Urlaub mit einem ganz besonderen Andenken zurückkommen möchten, gibt es auch die sogenannten Sonnen-Tattoos. Neben kleineren Motiven in Hautfarben-Optik, die man durch aufkleben eines Sonnenschutzmotives erzielt, gibt es auch ganz mutig verwegene Ganzkörpervarianten. Es gibt also keine Grenzen für Tattooliebhaber. Nicht einmal vor den Nägeln macht der Kult um den beliebten Körperschmuck halt. Die sogenannten Fingernageltattoos lassen jedem Maniküre-Fan das Herz vor Freude tanzen.
Aber auch fernab der Körperbemalung gibt es einige wundersame Neuheiten wie den oralen Vibrator. Ein Schelm, wer Schlimmes dabei denkt J Es handelt sich nämlich um ein Zungenpiercing. Aber in der Tat wird der Erfinder wohl ein eigennützig denkender Mann gewesen sein, denn das gute Stück soll mittels seiner Vibration die orale Befriedigung zu einem ganz besonderen Erlebnis werden lassen. Sicher ist, das vibrierende Zungenpiercing ist sowohl zwischen gleichgeschlechtlichen als auch zwischen verschiedengeschlechtlichen Partnern eine auflockernde Abwechslung. Aber muss man sich für mehr Spaß im Bett unbedingt gleich ein Loch durch die Zunge stechen lassen?
Ganz ohne Körperbeschädigung kann man von dem Magnetic Earring Gebrauch machen. Das Schmuckstück zur Dekoration der Ohrläppchen hält ganz und gar ohne einen ohrdurchbohrenden Stift und steht dabei dem herkömmlichen Ohrring in Sachen Optik in nichts nach. Wenn man die Position des Magnete gelegentlich wechselt und damit den Druck auf diverse Akkupressurpunkte abwechselt, ist das Schmuckstück sicher nicht nur für die Balzzeit ein schönes Accessoire.
Natürlich fängt der menschliche Balztanz nicht mit den Ohren an. Da zählen Sachen wie Körpermaße, Kleidungsstil, Körpersprache und der natürliche Ruf der Pheromone. Letzteres gibt es mittlerweile sogar abgefüllt in Flaschen zu bestellen. Die Wirksamkeit des angeblichen Pheromon-Parfüms sei mal dahingestellt. Aber eines habe ich an dieser Stelle noch nicht erwähnt: die Haare. Haare sind für Frauen neben ihrer Figur eines der wichtigsten Ausdrucksmittel für Weiblichkeit und mit keinem Körperteil wird soviel herumexperimentiert wie mit der eigenen Mähne. Da wird gefärbt, gewellt, gekürzt, verlängert, frisiert und gekämmt.
Stars wie Paris Hilton, Britney Spears, Sarah Connor und Ex des Ex Gina Lisa machen es vor. Die Haare müssen sitzen. Mit Hilfe von Extensions, Haarteilen und Perücken wird heutzutage soviel gemogelt, dass das selbst den Oh-Effekt des Wonderbras in den Schatten stellt. Diesem Thema haben sich mittlerweile auch nicht mehr nur Friseure angenommen, sondern auch unzählige Internetanbieter. Hairsecrets ist einer davon. So soll man mit wenigen Griffen eine echte Hollywoodfrisur auf seinen Kopf zaubern können. Wie wär es zum Beispiel mit einer Jessica Simpson-Frisur?

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Pingback von Skurrile Tattoo-Varianten, Harrteile und Vibrator-Piercings … — 17. August 2009 @ 12:13
Tattoo-Ärmel sind spätenstens seit Prison Break sehr in…:-)
Kommentar von Susi — 19. August 2009 @ 22:12
[...] zitiere mal den Fashion & Lifestyle Blog, “Während früher fast ausschließlich Aussteiger und Verbrecher mit einer solchen [...]
Pingback von Tattoos, immer wieder falsch dargestellt! » falsch, Laser, Tattoo, Trend, Wissenswertes » Lifestyle & Medien — 21. August 2009 @ 13:12