Schmuck, der unter die Haut geht.

Dermal Anchors bzw. Microdermal heißt der neueste Trend aus den USA. Neben Tattoos und Piercings lässt man sich im Studio seines Vertrauens nun auch Schmuckstücke in die Haut einsetzen. Eine kleine Titanplatte unter der Haut sorgt dafür, dass der Schmuck am gewünschten Ort in die Haut einwächst und das Schmuckstück der Wahl zum Hingucker wird.

Aber Hingucker sind nicht immer positiver Natur. Die Glitzersteine und Kügelchen, die nun mit Vorliebe Dekolletés oder Rücken verzieren, sehen mindestens genauso dämlich aus wie das massenproduzierte Arschgeweih, Zahn-Tattoos oder Kuhpiercings durch die Nase.

Davon abgesehen male ich mir bei dem Anblick eines solchen Rückenschmucksteinchens gleich wieder Horrorszenarien aus: Was wenn das Mädchen hinfällt, beim Aufstehen am Teppich hängen bleibt und das Teppichgewicht das Implantat gewaltsam aus dem Rücken reißt oder bei einem ähnlichen Missgeschick das Dekolleté einer Schusswunde gleicht?

Wer dennoch die unbändige Lust verspürt etwas „crazy“ zu sein, der kann sich ja gern im Tattoo-Shop seines Vertrauens nach den neuesten Foltermethoden und Verstümmelungsarten erkundigen.



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Kommentare

  1. Ident

    Wie langweilig auf Dauer an der selben Stelle das selbe Schmucksteinchen zu haben.

    Aber hier werden sich wohl die Meinungen spalten.

  2. Kati89

    Ich bin auch stolze Besitzerin eines sogenannten Microdermals… Ich toleriere deine Meinung zwar, aber dennoch halte ich sie für absolut steinzeitlich und stur.Man sollte ja meinen, das es heute jedem echt egal sein kann, was der andere macht aber schön zu sehen, dass es Leute mit derartig viel Langeweile gibt, die noch die Zeit finden (obwohl man ja meinen sollte, dass jeder selbst genug Prob’s oder ähnliches hat), sich über andere das Maul zu zerreißen und das auch noch auf eine derartig unqualifiezierte Art und Weise, das es schon weh tut… naja, ich lebe nach dem Motte “Leben und leben lassen”… vllt. wäre es auch was für dich!

    Ach, und diese Horrorszenarien sind zwar nicht völlig an den Haaren herbeigezogen, jedoch sieht man nach der Entfernung eines MD’s nicht aus, als hätte man ne Schusswunde…es bleibt lediglich ne kleine Narbe…





2 Kommentare