Auch Notebooks brauchen Sonnenschutz
Endlich Sommer! Man geht wieder öfter in Cafés und möchte am liebsten jeden einzelnen Sonnenstrahl auftanken, den man ergattern kann. Die erste schlechte Nachricht ist: Arbeiten muss man trotzdem. Die gute Nachricht ist: Notebooks und Netbooks gibt es mittlerweile wie Sand am Meer. Wenn dann aber das Display so verblendet ist, dass man nichts mehr sieht, nützt einem jedes noch so erschwingliche Gerät nichts mehr.
Sicher ist in dieser Situation schon der ein oder andere auf die Idee gekommen, irgendwelche seltsamen Sonnenschirmkonstruktionen zu basteln, um die Arbeit im Freien ungestört fortführen zu können. Dumm nur, dass diese Konstruktionen aus angeklebten Bierdeckeln, aufgestellten Zeitschriften und aufgespannten Regenschirmen immer entweder ziemlich dämlich aussehen oder von sehr kurzer Haltbarkeit sind, ganz zu schweigen von den Versuchen, die überhaupt nichts gebracht haben. Es ist also an der Zeit, dass diese Marktlücke durch pfiffige Geschäftsleute gestopft wird.
Nicht dass ein „professionelles” Design eines Sonnenschutzes für Notebooks weniger dämlich aussieht, aber es ist effektiv und wiederverwendbar. Es gibt zum Beispiel den faltbaren Blendschutz von pc-sonnenschutz.de. Das Wellkartonage-Modell hilft nicht nur wieder den Durchblick in punkto Display zu bekommen, es schützt den PC auch allgemein vor der übermäßigen Erhitzung durch Sonneneinstrahlung. Mit 9,90 Euro ist dieser auch das preiswerteste Angebot im Kampf gegen unerwünschte Sonnennebeneffekte. Billiger ist nur selber basteln, was mit einer gekauften Kartonage sicher auch kein sehr großes Problem darstellt.
Ein ähnliches Modell aus Plastik bietet theithelper.com an. Die französische Variante wird ebenfalls gefaltet, ist aber mit um die 25 Euro auch wesentlich teurer. Das dritte Modell, das ich an dieser Stelle vorstellen möchte, erinnert stark an ein Mini-Zelt. Es baut sich quasi von selbst auf, ähnlich wie ein Quick Pitch Zelt, bietet Schutz vor Sand und kleineren Regentropfen oder Poolwasserspritzern und sieht von allen drei Varianten mit Abstand am stylishsten aus. Lapdome.com bietet sogar ein Junior Modell des Sonnenschutzzeltchens bspw. für Nintendo DS, DVD-Player etc. an.
Wem das alles zu auffällig ist, dem bleibt wohl nur der Schatten. Aber auch da wird es gerade mit den unpraktischen Glare-Displays zum Blenden kommen. Also bleibt nur der Versuch einer Entspiegelung des Displays. Mit Spezialfolien wird das Display matter und verblendungsresistenter. Von dieser Methode sollte man sich aber aus mindestens zwei Gründen nicht so viel versprechen. Erstens erreicht man mit den Folien keinen Rundum-Sonnenschutz, d.h. es kann immer noch blenden und der PC erhitzt sich in der Sonne ungestört. Und zweitens ist es fast unmöglich, als Nicht-Profi, die Folie ohne Bläschen und kleine eingeschlichene Staubpartikel aufzutragen.
Fazit: 1.) Man sollte sich unbedingt ein Notebook oder Netbook ohne Glare-Display kaufen. 2.) Wenn man kein Bastelgenie und Schattenanbeter ist, sollte man sich und seinem Gerät den Gefallen tun, sich zu überwinden und einen Sonnenschutz zu benutzen.

Na, Not macht erfinderisch…
Aber im Zweifelsfall such ich mir lieber einen Schattenplatz, schont ja auch die eigenen Augen. Und so gemütlich an einen Baum gelegt vor sich hin tippen ist ja auch nicht das Schlechteste
Kommentar von Regina-MiaDeRoca — 20. Mai 2009 @ 11:27
[...] kennen das Problem mit Laptops in der Sonne: man sieht nichts! Abhilfe schafft ein Laptop-Sonnenschutz. Und da ein solch praktisches Minizelt sicher kaum jemand besitzt, werden die Leute am Strand in [...]
Pingback von Accessoires für den Strandurlaub | Fashion & Lifestyle Blog — 22. Juli 2009 @ 15:37