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11. Februar 2011

Nadja Auermann ist gegen Kindermodels

Nadja Auermann spricht sich gegen zu junge Models aus. Das schöne Model, das inzwischen selbst dreifache Mutter ist, hat ein Problem mit den gängigen Schönheitsidealen auf den Laufstegen der Designer. Sie fragt sich im Gespräch mit der ‘Bild’, ob “heutzutage alle Männer auf 13-Jährige stehen?” Selbst hat das Model mit den 117 Zentimeter langen Beinen eine Tochter in dem Alter und erklärt: “Ich bin Mutter einer 13-jährigen Tochter. Und glauben Sie mir: Die ist noch ein Kind. Also wenn ich meine Tochter ansehe, mit 13 – das ist ungefähr so der Körperbau der Mädchen auf dem Laufsteg.”

Ihrer Meinung nach, müsse “eine Frau auch den Körper einer Frau haben”, während inzwischen “viele Models über den Laufsteg rennen, bei denen ich mir denke: ‘Aha, kleines Mädchen muss die sexy Frau spielen.’ Das sind sehr gefährliche Schönheitsideale. Als ich noch auf dem Runway war, galten wir Models als Sex-Ikonen.” Diese seien, so die 39-Jährige, zwar “schlank” oder auch “androgyn”, jedoch alles “Frauen” gewesen. “Da ging es den Designern noch darum, ein Frauen-Bild zu schaffen”, wettert sie und hält mit ihrer Meinung auch nicht hinter dem Berg.

Ihr Lösungsansatz: “Kinderarbeit ist verboten. Unter 17 darf meiner Meinung nach kein Model laufen. Es sollen Kontrolleure auf die Shows, Pässe anschauen”, die die Mädchen im Zweifel nicht zur Show zuließen, erklärt die Blondine, die sich zudem auch gegen zu dünne Kolleginnen ausspricht.

Zu Models mit zu wenig Fett an den Hüften ist ihre klare Meinung: “Wir brauchen ein Gesetz gegen Magermodels, so wie es das in Mailand gibt. Es geht darum, kein pädophiles Schönheitsideal in der Mode zu prägen. Mir wird schlecht, wenn dann auch noch auf Drogen-Junkie geschminkt wird.”

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