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Mode, Fashion, Stars und Lifestyle

24. Februar 2010

Mark Fast unter der Trendlupe

Der aufstrebenden Designer Mark Fast hat zuletzt in London die Fashionweek mit normalgewichtigen bis Plus Size Models aufgemischt. Den kanadischen Knitwear Designer verschlug es aber bereits zuvor nach London, wo er an der Central Saint Martin 5 Jahre Design studierte. Der 29jährige verlässt sich bei seiner Strickmode aber längst nicht mehr nur auf Oma’s Stricktechniken.

Er spielt gekonnt mit Materialien zwischen Viskose, Wolle, Lycra und Co., lässt sich u.a. von Filmen und Charakteren für seine Mode inspirieren und ist mit Strickmode, in Zeiten von Sonia Rykiel, absolut im Trend.

Claudia Croft von der Sunday Times Style sagte 2009 sinngemäß:  „Strickmode hat mehr mit Intimität zu tun als herkömmliche Schneiderei und Miederwaren. Diese Kleidung bezieht sich auf die Körperformen des Trägers und das finale Aussehen ist immer ein Zusammenspiel zwischen Mensch und Kleiderhülle.“  Und das ist genau worum es bei Mark Fast geht. Es geht um das Zusammentreffen von Strick auf Haut. Es geht um eine ganz besondere Form von Intimität.

Dass diese Intimität manchmal aber auch ein wenig zu weit gehen kann, zeigt seine Präsentation eines heruntergekommenen Models im, ich bitte um Entschuldigung, Schlampenlook auf der Londoner Fashionweek. Doch wenn man bei der Kleiderwahl ein wenig typgerechter wählt, wie man ja eigentlich generell eher die Figur umschmeichelnd und dem Style entsprechend seine Outfits suchen sollte, gibt es bei Fast viel schönes Strickwerk zu finden.

Bei Swarovski.TV wird die Fast-Show aktuell gefeatured und auch webtechnisch tut sich auch so einiges. Mit der neuen Webseite FastbyMarkFast bekommen sowohl die sexy als auch die eleganten Strickkleider aus dem Hause Fast ein angemessenes Ambiente geboten. Die wunderschönen schwarz-weiß Fotos im Ballettsaal machen zumindest Lust auf einige der schwarzen Strickstücke, während sich seine Frühjahrs-Kollektion an Trendfarben wie Beige, Camouflage, Rosé-Rot und Blau hält und vereinzelt durchaus tragbar ist.

Vielleicht war der Herbst-Winter-Kollektion ja auch einfach etwas mehr abzugewinnen. Hier überzeugte Fast mit raffinierten Kleidern, Trägerröcken und Cardigans.

Alles in allem sind die Fast-Kollektionen aber wohl eher unter Haute Couture einzustufen. Ein wenig verrückt, ein bisschen verrucht, nur wenig tragbar und dennoch schön anzusehen. Man darf also gespannt sein, wie sich der Jungdesigner Mark Fast und seine Strickmode zukünftig noch entwickeln.

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