Malaika Modenschau zum WM-Spiel Deutschland-Ghana
Am 23.06.2010 lädt das Modelalbel Malaika zur Modenschau in Berlin (Yaam, 18 Uhr) mit anschließendem Public Viewing des Deutschland-Ghana-WM-Spiels. Die Sommerkollektion 2010 ist ein Mix aus traditionellem Afrochic und Moderne. Die limitierten Kollektionen sind in westafrikanischen Farben, Mustern und Designs in Handarbeit geschneidert und versprühen westafrikanischen Flair mit einem Hauch europäischer Großstadt. (Foto: openpr/Malaika GbR)
Das Label Malaika wurde erst ganz frisch im Frühjahr 2010 von Adwoa Ode-Dombrowe und Rosemary Dede gegründet und soll fortan mehr sein als eine Anlaufstelle für modebewusste Afrikaner mit der Sehnsucht nach heimisch-traditionellen Roben. Deshalb ist der Name Malaika, der mit Adwoas Tochter, die sowohl afrikanischer als auch europäischer Herkunft ist, gleichnamig lautet, nahezu perfekt für das Label. Malaika bedeutet übrigens „Engel“ oder „Guter Geist“ auf Swahili und symbolisiert im Ostafrikanischen einen von Gott gesandten Geist, der Menschen hilft ihren rechten Weg zu finden.
Die Grundlagen der Mode sind, die für Westafrika typischen Waxprints, die den besonderen Charme der Stoffe ausmachen. Und passend zur Modelinie gibt es bei Malaika natürlich auch die passenden Accessoires. Für 2011 sind sogar eine eigene Herren- und Kinder-Kollektion geplant. Die in Berlin gefertigte Mode unter dem Leitmotiv „be unique“ soll also keine Fußball-WM-Eintagsfliege zur modischen Völkerverständigung bleiben.
Dennoch liegt der Zusammenhang der Mode mit der WM auf der Hand. Die Label-Gründerinnen sind beide ghanaischer Herkunft und welches Fußball-Spiel wäre da spannender und modisch passender als das zwischen ihren beiden Heimaten: Deutschland und Ghana. Zur Mode ist Adwoa über den Weg der Ausbildung zur Modekauffrau gekommen: „Ich liebe Mode schon von klein auf. In meiner Familie gibt es mehrere Schneider und ich habe mir da einiges aneignen können. Als ich im Alter von 5 Jahren meine Tante beim Schneidern beobachtete, wurde meine Begeisterung für Mode geweckt. Bereits während meiner Schulzeit habe ich meine eigene Mode entworfen und fiel durch meinen ungewöhnlichen Stil auf. Damals wurde ich oft von Leuten angesprochen, woher ich meine Kleider habe, das hat mich natürlich auf die Idee gebracht auch etwas für andere zu entwerfen.“. Rosemary kommt hingegen eher aus der kulturellen Ecke und studierte bspw. Intercultural Relations Management in Antwerpen: „Ich bewundere afrikanische Kultur und wusste schon in jungen Jahren, dass – egal welche Karriere ich später einschlagen würde – ich einen Weg finden würde meine Liebe zu Afrika mit der Welt zu teilen. Als Kind beobachtete ich wie meine Mutter ihre schönste Tracht anzog bevor sie in die Kirche ging. Bis zum heutigen Tag, suche ich den Rat meiner Mutter, wenn es um die Auswahl von Stoffen geht.“. Das klingt doch nach einer guten Kombination um auch modisch die kulturelle Brücke bei Malaika zu bauen.
