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Mode, Fashion, Stars und Lifestyle

5. Dezember 2008

Kommt bald der elektronische “Mode-Berater”?

Die Technik entwickelt sich ja rasend schnell, immer weitere Erfindungen werden gemacht und neue Geräte entwickelt. Während der Otto-Normal-Verbraucher noch über die neuen Möglichkeiten des Web 2.0 staunt und ausprobiert, tüfteln Wissenschaftler daran, wie sie den Menschen den Alltag erleichtern können.

In einer Studie von BITKOM (Bundesverband Informationswirtschaft Telekommunikation und Neue Medien e.V.) bin ich auf ein paar revolutionäre Erfindungen gestoßen.

Stellt euch vor, ihr steht wie jeden Morgen auf und überlegt, was ihr anziehen sollt. Die Entscheidung fällt wie immer schwer? Das muss vielleicht bald nicht mehr sein. Womöglich nehmt ihr in Zukunft nur noch euren persönlichen elektronischen “Mode-Berater” in die Hand und lasst euch von dem sagen, was ihr anziehen solltet. Das Gerät berücksichtigt alle wichtigen Entscheidungsfaktoren: Wettervorhersage (wer ist nicht schon von plötzlichen Kälteeinbrüchen oder Hitzewellen überrascht worden und war komplett falsch dafür gekleidet? Ein Blick aus dem Fenster reicht eben oft nicht…), aktuelle Modetrends und eventuelle im integrierten Terminplaner eingetragene Anlässe. Danach sucht das Gerät aus allen euren Kleidungsstücken, die ihr vorher in die Datenbank eingetragen habt, das passende raus und macht euch mehrere Vorschläge.

Die Frage ist nur, ob man einem Computer auch guten Geschmack einpflanzen kann. Also ich wäre ja echt gespannt, wie wir da alle in Zukunft rumlaufen würden, wenn wir uns auf so ein Gerät verlassen.

Noch eine Erfindung soll uns das tägliche Styling erleichtern. Eine computergestützte Frisierkommode. Der Spiegel passt sich dabei den jeweiligen Lichtverhältnissen an, so dass wir immer nur die berühmte “Schokoladenseite” zu sehen bekommen. Keine Beleuchtungskatastrophen á la Umkleidekabine mehr. Kein hartes Licht direkt von oben, sondern schmeichelndes, vielleicht sogar weichzeichnendes Licht? Außerdem werden dank mehrerer Kameras zusätzlich zur Frontalansicht auch noch Rück- und Profilansicht auf den Spiegel-Bildschirm übertragen. Das verhindert also auch noch Frisuren, die von vorne toll aussehen, aber von hinten wie ein verlassenes Vogelnest. Nur schminken muss man sich noch selber und da kommt wieder die Geschmacksfrage ins Spiel…

Selbst wenn sich diese Technik durchsetzen sollte: man entscheidet letztendlich doch noch immer selbst, wie sehr man sich davon beeinflussen lässt bzw. wie sehr man auf die Technik vertraut. Ich bin gespannt…

Bildquellen: tonydolorKe Wynn

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