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25. Januar 2011

Karl Lagerfelds Luxus ist es, in Ruhe zeichnen zu können

Karl Lagerfelds hektischer Alltag lässt ihn immer zu spät kommen.Der Designer, der aktuell in einer Werbekampagne für Volkswagen zu sehen ist, scheint nie zur Ruhe zu kommen und gesteht, an vielen Tagen das Gefühl zu haben, abends nichts geschafft zu haben. Dabei verrät der Mode-Guru auch, was für ihn wahrer Luxus bedeutet.

“Für mich ist es Luxus, mich hinsetzen zu können und leise meine Skizzen zu machen”, verrät der Chanel-Designer im Gespräch mit Hilary Alexander. Er sei, so der Mode-Guru, stets so beschäftigt, dass die Tage wie im Flug vergingen. “Der höchste Luxus ist für mich, das was man will und unter den besten Konditionen tun zu können. Und das, was ich mache, mache ich so, wie ich es machen möchte. Vielleicht könnte ich es besser machen, aber… die Zeit geht so schnell vorbei, ich denke manchmal, ich stehe auf, gehe wieder schlafen und stehe wieder auf. Dazwischen mache ich so viele Sachen und habe das Gefühl, nichts gemacht zu haben.”

Der hektische Alltag des inzwischen 77-Jährigen sei indes auch Schuld daran, dass er es nie schaffe, pünktlich zu sein, behauptet er.

“Ich bin immer zu spät, aber nicht, weil ich unfreundlich oder faul bin, sondern weil ich immer vergesse, auf die Uhr zu schauen, wenn ich mit jemanden zusammen bin”, entschuldigt sich der Modeschöpfer mit dem charakteristischen weißen Zopf. “Wenn man also morgens schon zu spät dran ist, dann ist man immer zu spät, da kommt eins nach dem anderen.”

Wenn er dann doch mal zum lesen kommt, dann entscheide er sich für “deutsche Bücher, französische Bücher”, und sei im Moment sehr an “Büchern über die Sprache interessiert”, bevor er auf die Frage, was denn mit Musik sei, eine CD von Anna Calvi aus seiner Tasche zaubert. Ob er diese beim Zeichnen zur Entspannung hört, verriet er indes nicht.

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1 Kommentar »

  1. Der Mode-Guru hat schon entdeckt was im Leben wichtig ist, was die meisten Menschen oft vergessen: Ruhe. Übrigens eine nette Ausrede hat er sich für seine Verspätungen ausgedacht.

    Kommentar von Larisa — 28. Januar 2011 @ 14:03

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