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28. Januar 2009

Is(s)t Hunger männlich oder weiblich?

Laut einer aktuell erschienenen Studie der US-Akademie der Wissenschaften können Männer ihre Hungergefühle deutlich besser unterdrücken als Frauen. Hunger hatten nach 17 gefasteten Stunden alle 23 Probanden beiderlei Geschlechts, und auch als sie sich dann einredeten nicht hungrig zu sein, nahm bei beiden tatsächlich der Wunsch nach Nahrungsaufnahme ab. Eine Messung der Aktivität in ausgewählten Hirnregionen zeigte aber, dass dies bei Männern in für das Hungergefühl zuständigen Gehirnbereichen sofort zu einer Aktivitätsabnahme führte, während bei Frauen das Gehirn unbeeindruckt weiterarbeitete.

Verwunderlich wirkt da natürlich die Tatsache, dass es in den meisten Fällen der Mann ist, der hemmungslos am Eisbein nagt, während die Frau das Hungertuch aus Salat bevorzugt. Und das fällt ihr, wie diese Studie angeblich beweist, auch noch merklich schwerer als ihrem männlichen Begleiter. Könnte man es nun mit dieser Vorkenntnis als große Leistung bezeichnen, dass sich angeblich Paris Hilton und ihre Schwester geschworen haben nie mehr über 50 Kilo zu wiegen? Definitiv nicht, dafür ist wohl eher der Komplettausfall eines völlig anderen Gehirnbereichs verantwortlich. Magersucht – nein danke! Nehmt euch lieber ein Beispiel am dicken Herrn vom Nachbartisch: Er könnte seinen Hunger in den Griff bekommen, aber das ist ihm viiiiel zu mühsam. Mahlzeit!

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