Helena Christensen dankt Karl Lagerfeld
Das dänische Supermodel ist seit mehr als 20 Jahren im Modebusiness erfolgreich, räumt jedoch ein, dass das nie passiert wäre, wenn der Chanel-Designer Karl Lagerfeld und Fotograf Peter Lindbergh mit ihr nicht ein Risiko eingegangen wären, als sie ihre Karriere begann. Die Schöne, die in den Neunzigern zur Riege der absoluten Supermodel zählte, verrät: “Ich bin nach einer Einladung von einer Agentur für eine Woche nach Paris gegangen. Ich hatte so ein unglaubliches Glück – Ich hatte Pausbacken, eine schreckliche Dauerwelle und habe mich komisch angezogen, aber in dieser ersten Woche habe ich Peter Lindbergh und Karl Lagerfeld getroffen und sie haben mich buchstäblich ein ganzes Jahr lang für alles gebucht”, erinnert sie sich.
Dabei, so die heute 42-Jährige, könne sie ihr Glück eigentlich noch gar nicht glauben. “Ich gehe noch immer zu den beiden hin und sage: ‘Es ist unglaublich, dass ihr mir diese Chance gegeben habt.’ Für mich war es immer so, dass ich dachte: ‘Wenn das klappt, dann kann ich reisen und Bilder machen.’ Es ging mir nie um den ganzen glamourösen Kram, wie darum, jeden Tag hübsch gemacht zu werden”, resümiert das Model und erklärt, viele Jahre lang immer seine Kamera dabei gehabt zu haben.
“Ich hatte meine Kamera viele Jahre in meiner Tasche dabei und die Fotografen haben immer gefragt, was die Beule in meiner Gesäßtasche wäre”, erinnert sie sich. Trotz ihrer jahrelangen Erfahrung sei sie indes bei Fotoshootings noch immer manchmal unsicher. Der britischen ‘InStyle’ berichtet sie: “Ich weiß, dass ich in kurzer Zeit viel geben kann und das ist es. Danach fange ich dann an zu denken: ‘Was mache ich hier? Du bist eine erwachsene Frau, stehst hier und posierst?’ Das ist zu verrückt. Und dann werde ich zu verlegen und die ganze Sache geht verloren. Wenn ich aber mit Leuten wie Irving Penn arbeite, dann hätte ich ihm tausende Stunden eingeräumt, um ein Polaroid zu machen.”
