Heelys und alles was sonst noch Rollen hat
Inline Skates sind ja schon seit einigen Jahren ein Begriff und finden auch immer mehr Anhänger. Gerade im Spätsommer und Herbst werden die Schlittschuhe auf Rollen wieder aus den hintersten Kramecken hervorgeholt und an die Füße geschnallt. Dabei ist das Asphalt-Rollvergnügen nicht nur was für Roll-Profis und Sportjunkies, sondern auch für absolute Anfänger und Joggingmuffel. Natürlich gibt es da mittlerweile viele verschiedene Modelle von günstig bis teuer, von Plastik bis zu hochwertigen Materialien und von schlechter Rollqualität bis optimalem Fahrvergnügen. Meine Favoriten sind hier die K2.
Besonders überzeugend sind hier die Softboots, die aufgrund ihres Material dem Fuß gleichermaßen Atmungsaktivität, Komfort und Stabilität bieten. Bei den Rollen sollte man schauen auf welchem Skate-Niveau man sich befindet und auf welchen Untergründen man meistens skaten würde. Wer nicht mehr auf Beratung in einem Fachgeschäft angewiesen ist, findet ja vielleicht bei Otto oder Karstadt seine Wunsch-K2-Skates.
Der neueste Schrei in Sachen rollende Füße sind jedoch die Heelys. Der größte Unterschied zu Inline Skates ist wohl die Tatsache, dass die Schuhe auch als normale Straßenschuhe getragen werden können, der lästige Schuhwechsel also wegfällt. Heelys sind also eigentlich ganz normale Designer-Turnschuhe mit dem Highlight der eingebauten Fersenrollen. Sogar Chucks werden als Heelys angeboten. Wer sich nun noch so gar nichts unter dem neuen Schuhtrend vorstellen kann, der findet Heelywelt auch eine videountermalte Benutzeranleitung. Natürlich könnte Frau jetzt denken, dass dieser Trend mal wieder ausschließlich was für die sogenannten Skater und B-Boys ist, aber mal ehrlich: Wollen wir uns den Spaß wirklich entgehen lassen, nur weil es vielleicht eher untypisch für Frauen ist? Ganz sicher nicht!
Wem das dennoch zu unweiblich oder gar gefährlich oder albern erscheint und wer sich nach den guten alten Rollschuhen sehnt, der kann sich gern bei quadskates umschauen. Hier werden Retro-Rollschuhe in verschiedensten Ausführungen und noch ganz klassisch auf 4 Rollen angeboten. Passende windschnittige Outfits gibt es dann zum Beispiel bei Eckball, Sneakerspot oder Skatedeluxe. Auch in Sachen Blasenvorsoge wird Abhilfe von bspw. Roadworx angeboten.
Wer jedoch lieber in Erinnerung an die Kindertagen und die guten alten Roller schwelgt, der kann sich glücklich schätzen, denn es gibt mittlerweile auch einige einbeinig tretbare Roller für die Großen. Da wären zum Beispiel der herkömmliche Scooter und sein Nachfahre in Radoptik, der sogenannte City-Roller. Zweiteren gibt es auch noch etwas extravaganter und geländetauglicher als Offroad-Roller. Natürlich gibt es auch das ganze Gegenteil, den schnittigen und handlichen Cityflitzer, auch Kickboards genannt. Wem das alles zu mühsam ist, wer aber dennoch auf die Tretrolleroptik nicht verzichten möchte, der kann mit dem Elektro Roller jede Menge Spaß haben.
Also, egal für welche Räder oder Rollen man sich entscheidet, die kommenden Monate versprechen jede Menge Spaß.