FRISURclothing unter der Trendlupe
Dass Mode nicht immer den langwierigen Weg über eine Designschule, Praktika bei Designerlabels und andere Stationen in der eingeschworenen Fashion Community führen muss, beweisen die Berliner Thies Meyer und Stephan Sunder-Plassmann. Als Neuntklässler kam den beiden Kreativköpfen, quasi in einer langweiligen Periode ihres jungen Daseins, bereits 2003 die Idee zu innovativer Streetwear.
So wurde aus einem pubertären Hobby mit leidenschaftlichem Antrieb im Laufe der Zeit schnell ein eigenes Label. FRISURclothing war geboren. Ganz so eben wie es jetzt scheint, war der Weg bis zur neuen Frühjahr/Sommer Kollektion 2010 nicht. Anfangs experimentierten die beiden FRISURclothing-Gründer vor allem mit Shirts und Shirt-Motiven, nachdem die Gestaltungsmöglichkeiten bei Spreadshirt ausgeschöpft schienen, versuchten sich die Jungs im hauseigenen Siebdruck. Und so entwickelte sich langsam eine echte Fashion-Marke und über einen Kontakt in Portugal entstand dann 2007 die erste kleine FRISURclothing Kollektion.
Unter dem Motto: „Unser Wunsch ist es, schöne und kreative Anziehsachen in ordentlicher Qualität anzubieten und FRISURclothing mit euch zu leben und zu lieben.“ wird in der autodidaktischen Kreativschmiede seither fleißig an Kollektionen im Streetwear-Bereich gewerkelt. Neben Hoodies in tollen Farben und Formen und Shirts mit coolen Details wie Bauchtaschen oder seitlichem V-Kragen, gibt es in der aktuellen Kollektion auch freche Kapuzen-Sommer-Kleidchen. Ein weiterer Hingucker waren die Jacken/Parker aus der Winterkollektion 09/10. Das dezente Logo fügt sich stets professionell in die Klamotten ein und ich wüsste nicht, wo man den Unterschied zwischen diesem innovativen Streetwear-Design und gelerntem Handwerk bei Marken wie Adidas, Naketano oder Supreme Being. Der Glaube an seine Talente, Leidenschaft und Mut zahlen sich eben doch aus.
Ein Hingucker sind übrigens auch die Fotos zur Kollektion, die wie lebensfreudige Wallpapers vor eben schwarz-weiß-Aufnahmen in Wallpaper-Form geshootet wurden und so eine zweite Dimension aufbauen. Die herzerfrischenden Nicht-Models runden das Konzept aus innovativer Mode und Nähe zum Träger gekonnt ab und machen definitiv Lust in die FRISURclothing-Mode zu schlüpfen und direkt zu einem Kurztrip auf eine Städtereise oder einem Beach-Abend mit Grillen aufzubrechen.
Deshalb hier noch schnell der Link zu a-better-tomorrow, wo man die Klamotten des jungen Labels online erstehen kann und ein Interview-Video mit den FRISURcloting-Jungs.
(Bilder: openpr/Spreadshirt)
