Fashion & Lifestyle Blog

Mode, Fashion, Stars und Lifestyle

8. Juli 2009

Green Fashion – Fair Trade ist Mode

Die schicksten Sneakers verursachen Unwohlsein, wenn man weiß (wie z.B. in dem 2000 erschienenen Buch No Logo! von Naomi Klein), dass sie von asiatischen Textilarbeitern an 12-Stunden-Arbeitstagen zusammengeschustert wurden. Zu Hungerlöhnen und ohne jegliche Urlaubs- oder Sozialansprüche, versteht sich. Heutzutage sind erfreulicherweise immer mehr Menschen über derartige Arbeits- und Menschenrechtsverletzungen verschiedenster Konzerne informiert und bereit auch aktiv etwas dagegen zu tun, sprich Fair-Trade-Produkte zu kaufen. Und das nicht nur bei Produkten wie Kaffee, Kakao oder Zucker, sondern auch bei Mode.

Solch fair gehandelte Kleidung nennt sich „Green Fashion” und sieht längst nicht mehr wie ein kratziger Kartoffelsack aus, sondern absolut zeitgemäß. Schließlich wollen auch diverse Top-Designer die sprichwörtliche weisse Weste ihr Eigen nennen und sie nicht nur entwerfen. Wir möchten Euch heute folgende Online-Shops und Labels für Green Fashion ans Herz legen:

bgreen bezeichnet sich selbst als „Der Store für Green Fashion”. Dementsprechend vielfältig ist auch das Angebot: Stylishe Sneaker des französischen Labels veja, Gisèle Bündchens Charity-Sandalen-Kollektion für Ipanema, Ketten und Armbänder von Green Age, T-Shirts des schwedischen Labels Nudie Jeans für Amnesty International und vieles vieles mehr. Mir gefällt auch das Design des Shops sehr gut, aber macht Euch am besten selbst ein Bild. Übrigens bietet bgreen auch Geschenkgutscheine an und liefert ab einer Bestellung von 100 Euro versandkostenfrei.

Auch das Berliner Modelabel Pamoyo fertig seine Produkte auf umweltfreundliche Weise und zu fairen Bedingungen. Die Webseite wirkt sympathisch trashig und so könnte man auch die Modekreationen von Pamoyo beschreiben. Versandkostenfrei wird’s ebenfalls ab 100 Euro Bestellwert.

Als Plattform für Green Fashion jeglicher Art sieht sich bransparent.com. Dort erfährt man allerlei Wissenswertes über die Produktionsbedinungen der verschiedenen Labels, kann im Online-Shop einkaufen oder auch Läden für Green Fashion in der eigenen Stadt finden. Das „Portal für umweltfreundlich und sozial hergestellte Produkte” bietet aktuell über 1500 Produkte von 30 verschiedenen Herstellern an und ist sehr ansprechend und sympathisch gemacht. Leider ist die Seite momentan öfter offline, da sie anscheinend überarbeitet wird, aber grundsätzlich ist bransparent auf jeden Fall einen Klick wert!

Vielleicht schreitet die Entwicklung in Richtung „Fair Trade” ja weiterhin so rasant voran – bis zu einem Punkt wo es einfach selbstverständlich ist, dass ALLE Waren fair gehandelt sind. Und wenn nicht kommt ein fetter Stempel drauf: „Unfair Trade!”

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3 Kommentare

  1. [...] den Trend zu fair gehandelter und nachhaltig produzierter Mode, sogenannter Green Fashion, habe ich an dieser Stelle bereits berichtet. Eine weitere Möglichkeit sich getreu seiner [...]

    Pingback von Vegane Mode | Fashion & Lifestyle Blog — 13. Juli 2009 @ 18:46

  2. Also ich habe mich mit dem Thema auch auseinander gesetzt und habe mich entschlossen jetzt hauptsächlichst Fair Trade Produkte zu erwerbe, egal ob es um Schuhe, Kleidung oder auch Lebensmittel geht. Man hat die Gewissheit, das der Erzeuger gerecht entlohnt wird auch wenn einem selbst die Produkte etwas teurer zu stenen kommen als die “Massenmode”. Aber das ist es mir auf jedenfall wert!

    Kommentar von Melanie — 14. Juli 2009 @ 11:08

  3. Naja würde auch gern mehr Fair Trade Produkte kaufen…denke da gehts vielen Leuten so…aber sind halt im Moment noch teurer als normale Kleidung.
    Wird sich aber denk ich bald ändern, schließlich werden die Waren immer trendiger und deshalb mehr gekauft…

    Kommentar von Matze — 18. August 2009 @ 12:24

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