Da grooven schon die Embryos
Es gibt mittlerweile unzählige Studien über die Wirkung von Musik, jeglicher Couleur, auf Kinder, schon im Mutterleib. Klassische Musik soll die Bildung der Gehirnzellen anregen, Entspannungsmusik soll nicht nur auf die Mutter entspannend wirken und überhaupt sind die Endorphine, die im Mutterleib beim Musikhören entstehen, eine absolut positive Umgebung für ein heranwachsendes Menschenkind.
Die amerikanische Firma Ritmo hat diese Gedanken und die damit einhergehende Technik nun weiterentwickelt und das Ritmo Advanced Pregnancy Soundsystem entwickelt. Das spezielle Soundsystem sorgt quasi für eine musikalische Früherziehung der ganz besonderen Art.
Mit Hilfe eines Bauchgurtes, in dem vier spezielle Lautsprecher verankert sind, erleben werdende Mütter und ihre heranwachsenden Sprösslinge Musik noch viel intensiver. Das Soundsystem für Schwangere überträgt Musik von den Lautsprechermembrane durch die Bauchdecke direkt in die Bauchhöhle. Der Fötus kann also bereits in der Gebärmutter Breakdancen, Headbangen oder Pirouetten drehen. Zusätzlich können natürlich auch noch normale Kopfhörer am MP3-Player angesteckt werden und die Songauswahl mit den mütterlichen Ohren mit verfolgt werden.
Es scheint sogar als nachgewiesen zu gelten, dass solch eine intensive Beschallung tatsächlich Einfluss auf die spätere musikalische Begabung des Kindes nimmt, denn ein Ungeborenes zeigt bereits in der 17. Schwangerschaftswoche erste Anzeichen für unbewusstes Zuhören.
Damit fördert das Ritmo Advanced Pregnancy Soundsystem das Hören genau dort, wo es beginnt, nämlich im Mutterleib. Mit ca. 130 Euro dürfte eine Anschaffung dieser Art wohl auch gerade noch im tragbaren Rahmen liegen und genau den Nerv der Zeit treffen, denn immer mehr Eltern wollen ihr Kind bereits vor der Geburt bestmöglich fördern.
Nun darf man noch gespannt auf die zu erwartenden Apps sein, die es weiterführend dann ermöglichen das Ritmo Advanced Pregnancy Soundsystem später auch im Babybett, dem Kinderwagen und in Verbindung mit Spielzeugen zu nutzen.
Und wie bei allen Neuerfindungen, gibt es natürlich auch beim Ritmo Advanced Pregnancy Soundsystem keine Langzeitstudien über Wirkung und Nebenwirkung der Beschallung oder die optimale Songauswahl. Es bleibt also jeder Mama selbst überlassen, ob sie sich da einen Meditationskönig, einen Hip Hopper oder eine Opernqueen heranziehen möchte. Einen Versuch ist es auf alle Fälle wert
.

Musik in der Schwangerschaft soll Kind beeinflussen?…
Man sagt, dass wenn man als Schwangere klassiche Musik hört, sich dies positiv auf das Kind auswirkt. Dadurch soll es beg……
Trackback von Musik in der Schwangerschaft soll Kind @ Die Kritiker — 18. Februar 2010 @ 15:01