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11. März 2011

American Apparel – Sexskandal !?

Alyssa-Silver-SwimwearDass bei American Apparel oft die eigenen Mitarbeiterinnen als Models herhalten müssen und dabei nicht immer auf ästhetische Szenerien gesetzt wird, ist kein Geheimnis, denn bei American Apparel versucht man es werbetechnisch nach wie vor strickt mit dem Credo: „Sex Sells“. Da fallen also schon mal Brüste aus der Bluse, Bodies rutschen in die Po-Ritze, T-Shirts sind durchsichtig, die Posen ähneln einem Aerobic-Porno oder es wird ganz auf Stoff verzichtet. (Bild: American Apparel)

Die Provokation geht diese Saison aber noch zwei Schritte weiter. Erstens sind die Bilder so freizügig wie noch nie, zeigen mehr Striptease als Modefotografie. In England wurde bspw. ein Plakat mit entblößter Brust bereits verboten, zumal hier auch noch die Altersfrage des Models mit ins Spiel kam. Die aktuelle Kampagne zur Bademode hält es da nicht anders und riskiert ebenfalls lautstark die Zensur, denn man sieht Brüste über Brüste und sogar vor Schambehaarung wurde nicht gezögert.

Natürlich wird so auch einiges an Geld gespart, wenn auf professionelle Models, Fotografen, Sets, Stylisten, Visagisten und Photoshop-Experten verzichtet wird, aber ob eine solche Kampagne den Umsatz, der wohl laut Gerüchten dringend benötigt wird, wirklich steigert, bleibt fraglich. Denn wie viele Frauen hegen schon den Wunsch am Strand wie eine billige Porno-Darstellerin oder Striptease-Tänzerin auszusehen?!

Der zweite Grund für die Grenzüberschreitung 2011 dürfte der Sexskandal um Label-Chef und Gründer Dov Charney sein. Laut Mode.net wird dieser nämlich aktuell wegen sexueller Belästigung von einer früheren Angestellten/Model angeklagt. Pikant ist, dass das Mädchen zum Zeitpunkt der angeblichen sexuellen Nötigung auch noch minderjährig gewesen sein soll. Bei der Nötigung ging es angeblich um einen Sex-Vertrag, den das Mädchen unter dem Druck andernfalls ihren Job zu verlieren, unterschrieben haben soll. Die Einlösung des Vertragsinhaltes soll dann an ihrem 18. Geburtstag stattgefunden haben, wo Charney sie in seiner Wohnung zu seiner Sex-Sklavin gemacht haben soll. Bei dem Prozess geht es nun wohl um 250 Millionen Dollar Entschädigung.

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1 Kommentar »

  1. War ja eh klar das der Prüde Amerikaner sich wieder aufregt. War och auch Ziel der Aktion ;-)

    Kommentar von Robert — 14. März 2011 @ 13:43

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