Der 2010 Charity-Start mit Promibonus
Nach der Flut von Charity-Aktionen rund um Weihnachten, der besinnlichen Zeit, zu der die Geldbörsen etwas lockerer sitzen und das Gewissen etwas freizügiger ist, geht es auch im Januar 2010 direkt weiter mit lohnenswerten Charityaktionen in der Mode- und Kosmetikprodukte-Welt. Mit oder ohne prominente Unterstützung ist zukunftsträchtige Hilfe so oder so lohnenswert, aber Namen wie George Clooney oder Robbie Williams können zumindest nicht schaden.
Das dachte sich auch die „Whatever it Takes“-Initiative. T-Shirts mit „Symbolen der Hoffnung für das 21.Jahrhundert“ aus Starhänden, wie denen von Robbie Williams, Phil Collins, Coldplay, Donna Karen, Georgio Armani oder George Clooney, werden in Tschibo-Filialen über die Ladentische gehen und ein Großteil des Erlöses soll internationale Hilfsprojekte der 21t Century Leaders Foundation unterstützen. Die prominenten Artworks setzen sich zum Beispiel aus der Robbie Williams Botschaft: „All you need is love“ zusammen und sind auch modisch betrachtet kaufenswert.
Andere Accessoires, Kleidungsstücke und Gimmicks mit Charity-Charakter wie etwa Charity Wristbands oder Designer-Tassen finden sich natürlich auch im Whatever it takes Online Shop.
Eine zweite Charity Aktion geht auf das Konto einer Kooperation zwischen dem Designer Marc Cain und „Terre des Femmes“. Der Designer hat zwei Peace-T-Shirts zu Gunsten von Menschen- und Frauenrechten entworfen, die Ende Januar in Marc Cain Stores verkauft werden. Man sieht also auch hier wieder die gelungene Kombination aus Prominenz, Fashion und Charity.
Ein weiteres Beispiel für aktuelle Charity ist Tempo. Mit dem Verkauf vom Tempo-Toilettenpapier wird im Rahmen der „Tempo Hygiene-Initiative“ die WaterAid unterstützt. Jetzt könnte man meinen, dass das irgendwie sehr ironisch ist und vermutlich hat jeder Zweifler, angesichts des weltweiten Toilettenpapierverbrauches und der drastischen Trinkwasserverschwendung bei menschlichen Bedürfnissen an stillen Orten, absolut Recht, aber bevor dafür keine anderen langfristigen Lösungen gefunden wurden, sind Charity-Projekte zur Trinkwasser-Beschaffung ein erster Schritt in die richtige Richtung und absolut unterstützenswert.
Natürlich steht es auch jedem frei auch ohne den Umweg über Konsum und Wirtschaft zu Spenden und vielleicht sogar bei dem ein oder anderen Projekt mit anzupacken!
